"Die Zukunft der Arbeit erforschen"


Ein Memorandum der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft zum Strukturwandel der Arbeit



Historie:

Am 18. und 19. Juni 1998 traf sich in Hannover erstmals eine um die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsforschung besorgte Gruppe aus Arbeitswissenschaftlern, Vertretern der Forschungsförderung und Tarifparteien und weiteren Vertreter aus Wissenschaft und Praxis, die sich zum Großteil aus GfA-Mitgliedern zusammensetzte. Sie gründeten die Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeitsgesellschaft", um gemeinsam neue, innovative und vor allem beschäftigungswirksame Möglichkeiten der Gestaltung der Arbeitsgesellschaft der Zukunft zu diskutieren und auf den Weg zu bringen. Die Diskussion der vergangenen zwei Jahre mündete in der Formulierung eines Memorandums, welches nun in  elektronischer Form vorliegt.

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Deckblatt des Memorandum

Ziele des Memorandums:

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. (GfA) hat in den letzten Jahren einen Entwicklungsprozess durchlaufen, der u.a. auch zu einem kritischen Hinterfragen von Inhalten und Zielen geführt hat.

Veränderte Rahmenbedingungen führten zur Frage nach der Arbeit der Zukunft - aber auch nach der Zukunft der Arbeit. Eine hohe Arbeitslosenquote muss alle gesellschaftlichen Institutionen berühren - und so war es auch eine Herausforderung für die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft sich in diesem Kontext zu positionieren.

Als Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft von 1997 bis 1999 habe ich daher einerseits einen Prozess zur Klärung unseres Selbstverständnisses eingeleitet, aus dem ein Leitbild hervorgegangen ist. Andererseits habe ich sehr früh eine Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeitsgesellschaft" initiiert, die vor allem die Frage beantworten sollte: Wie kann die GfA bzw. die Arbeitswissenschaft einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Problemstellungen leisten? Neben zwei Themenheften der Zeitschrift für Arbeitswissenschaft ist aus dieser Arbeit dann das vorliegende Memorandum entstanden, an dessen Entstehen in der Endphase auch weitere Persönlichkeiten aus dem Bereich der Arbeitswissenschaft mitgewirkt haben. Das Präsidium der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat diesen Text einstimmig verabschiedet.

Es ist mir ein besonderes Anliegen allen Beteiligten sehr herzlich zu danken - verbunden mit der Hoffnung, dass dieser Diskussionsbeitrag eine entsprechende Aufnahme finden wird.

Dortmund, im Herbst 2000

Prof. Dr. Klaus J. Zink