Herbstkonferenzen


Herbstkonferenz 2012

Die diesjährige Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft wird vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), das in diesem Jahr sein 50-jähriges Gründungsjubiläum feiert, ausgerichtet. Die GfA spricht dem ifaa hierzu herzliche Glückwünsche aus! Mit Bezug zu den Themenschwerpunkten des ifaa stellen wir die Veranstaltung deshalb unter das Leitthema "Angewandte Arbeitswissenschaft für kleine und mittelständische Unternehmen". Die Herbstkonferenz findet vom 27. bis 28. September 2012 in Düsseldorf statt.

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Herbstkonferenz 2011

Die Herbstkonferenz der GfA, die das Thema "Neue Konzepte zur Arbeitszeit und Arbeitsorganisation" hatte, fand am 19.10.2011 erstmalig im Rahmen der A+A 2011 statt. Bedingt durch die veränderten Anforderungen an die Flexibilität und Mobilität der Beschäftigten war die zeitliche Lage und Verteilung von Tätigkeiten von hoher arbeitswissenschaftlicher Relevanz. Dies galt für arbeitsorganisatorische Fragen während eines Arbeitstages, aber auch für die zeitliche Folge mehrerer Arbeitstage, die Betrachtung über Jahre oder gar über ganze Phasen des Erwerbslebens. Von Bedeutung für die Arbeitsorganisation war hier zum Beispiel die Frage, ob und wie zwischen einzelnen Tätigkeiten im Sinne eines Job-Rotation gewechselt werden sollte, oder wann ggf. zusätzliche Erholungsabschnitte eingeplant werden müssen. Wie die zeitliche Aufeinanderfolge von Arbeitstagen gestaltet werden sollte, ist nicht zuletzt durch das Tätigsein in globalen Netzwerken bedeutsam. Die Betrachtung von unterschiedlichen Arbeitsinhalten über Jahre hinweg ist für die Karriereplanung, aber auch für die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig. Schließlich war die Planung von unterschiedlichen Phasen des Erwerbslebens mit so genannten unterschiedlichen Modellen der Lebensarbeitszeit ein aktuell diskutiertes Thema.

Die aktuellen Diskussionen sind sicherlich durch den demographische Wandel mit ausgelöst. Dies bezieht sich auf die Frage der Verteilung von Zeit für die Arbeit und Zeit für die Familie bei jüngeren Menschen, aber auch die Frage der Verteilung von Arbeitszeit und Zeit für Erholung bei älteren Menschen.

Im Rahmen der Herbstkonferenz 2011 der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft kamen Expertinnen und Experten zu Fragen der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation aus unterschiedlichen Fachdisziplinen wie der Arbeitswissenschaft, der Arbeitsmedizin, der Arbeitspsychologie oder der Sozialwissenschaft zu Wort. Aus der betrieblichen Praxis wurden neue Ansätze zur Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsorganisation vorgestellt.


Internationaler Ergonomie Tag im Rahmen der A + A 2011

Von der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft wurde gemeinsam mit der so genannten ErgoMach Gruppe (eine internationale Fachgruppe von Expertinnen und Experten in der Anwendung der europäischen Maschinenrichtlinie) auch die europäische Veranstaltung "Man and machinery: from an eternal conflict to an exiting challenge" mitveranstaltet. Diese Veranstaltung fand am 20.10.2011 ebenfalls im Rahmen der A + A 2011 statt.
Mit der internationalen Veranstaltung zur ergonomischen Gestaltung von Maschinen wurde der Frage nachgegangen, warum das vorhandene ergonomische Wissen bei der Maschinengestaltung nicht genutzt wird. Hierbei wurde insbesondere die unzureichende Kommunikation zwischen Ergonomen, Designern, Herstellern, Käufern und Nutzern als ein möglicher Grund für schlechte ergonomische Gestaltungen näher betrachtet.

Es wurde im Rahmen der Tagung diskutiert, warum es so schwierig ist:

  • Ergonomisches Wissen bei der Maschinengestaltung zu berücksichtigen
  • Den benötigten Aufwand und die auftretenden Schwierigkeiten für Arbeitgeber zu minimieren, die Maschinen in Arbeitsplätze integrieren möchten
  • Sicherzustellen, das die Rückmeldungen von Nutzern bei der Gestaltung berücksichtigt werden

Zu den oben genannten Fragen wurde ErgoMach innerhalb der Veranstaltung die Sichtweise von unterschiedlichen Interessensgruppen präsentieren. Dabei wechseln sich kurze Präsentationen mit einer umfangreichen offenen Diskussion ab.

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat sich im Rahmen der Veranstaltung insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen der ergonomischen Gestaltung von Maschinen und deren Auswirkung auf später folgende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten beschäftigt. So zeigen Studien der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit das Instandhaltungsarbeiten durch ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential charakterisiert sind. Solche Wartungstätigkeiten waren bisher noch zu selten Gegenstand arbeitswissenschaftlicher Betrachtung und die Umsetzung ergonomischer Erkenntnisse im Kontext der europäischen Maschinenrichtlinie bietet sicherlich eine gute Möglichkeit, die Tätigkeiten für die in der Wartung und Instandhaltung tätigen zu verbessern.

Die Zielgruppen für die gemeinsame Veranstaltung von GfA und ErgoMach waren Designer, Konstrukteure, Hersteller, Käufer und Nutzer von Maschinen (insklusive solcher Personen mit speziellen Anforderungen); Arbeitgeber; Institutionen, die sich mit dem Arbeitsplatz- oder Verbraucherschutz beschäftigen oder für den rechtlichen Rahmen verantwortlich sind; Experten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, Vertreter der Gewerkschaften; Forscher, Lehrende und Studierende aus den Bereichen Arbeitswissenschaft/Ergonomie, Ingenieurwissenschaft, Arbeitsmedizin; Mitwirkende in nationalen und internationalen Normengremien.


Herbstkonferenz 2010

Die Herbstkonferenz der GfA fand vom 23.09. - 24.09. 2010 bei der Volkswagen AG in Wolfsburg statt. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Leitthema "Mensch- und prozessorientierte Arbeitsgestaltung im Fahrzeugbau". Eine der größten Herausforderungen der Automobilindustrie stellt die Vereinbarkeit einer hohen Modellvielfalt mit ehrgeizigen Kosten- und Produktivitätszielen dar. Dadurch ergeben sich ständig verändernde Anforderungen an die Arbeits- und Produktionsprozesse, die auch mit wechselnder körperlicher Belastung für die Beschäftigten verbunden sind. Im Rahmen der Herbstkonferenz sollten daher die arbeitswissenschaftlichen Möglichkeiten der Gestaltung solcher Arbeitsplätze untersucht werden. Dabei interessieren insbesondere die durchgängige ergonomische Arbeitsgestaltung über den gesamten Prozess im Fahrzeugbau hinweg, Methoden und Systeme zur Unterstützung der arbeitswissenschaftlichen Bewertung und Optimierung von Arbeitsplätzen und Möglichkeiten der individuellen Analyse und Anpassung der Arbeitsplätze an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter.


Herbstkonferenz 2009Herbstkonferenz 2009

Die Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, die vom 23. bis 25.9. 2009 am Millstätter See in Österreich stattfand und von Herrn Professor Landau organisiert wurde, hatte das Thema "Arbeitswissenschaft und Produktivität - eine Standortbestimmung".
Die Arbeitswissenschaft unterstellt bei Arbeitsgestaltung und Organisation häufig eine Harmonie von Humanität und Ökonomie. Die Realität in den Betrieben spricht allerdings eine andere Sprache. Dabei wären die Möglichkeiten, Arbeitssysteme und, Arbeitsprozesse von vorneherein auch ergonomisch zu optimieren vorhanden, werden aber von Produktgestaltern und Fertigungsplanern nicht immer genutzt. So bestünden zahlreiche Möglichkeiten: In der Vorbereitungsphase eines neuen Produkts werden primär mit Hilfe der Methoden des Product Engineering, unterstützt durch das Industrial Engineering, Produkte entwickelt, deren Belastung bei ihrer späteren Fertigung antizipiert werden könnte. In der Entstehungsphase werden die zur Produktion dieses Produktes oder Auftrags erforderlichen Arbeitssysteme und -prozesse entwickelt - auch ein dominantes Gebiet der Arbeitswissenschaft. In der Betriebs- und Verbesserungsphase werden diese Arbeitssysteme und -prozesse betrieben, d. h. es wird produziert, und die Produktion wird stetig verbessert - auch im Hinblick auf die Belastungen der Beschäftigten? In den Vorträgen wurden angesprochen: (a) Fertigungsgerechte und menschengerechte Produktentwicklung, Simultaneous Engineering - Möglichkeiten und Grenzen, (b) Design for Manufacturing (DFM), (c) integrative Behandlung von Produkt und Produktion bereits in der Frühen Phase, (d) nachhaltige Produktivitätsverbesserung, unterstützt durch eine effektive und effiziente Partizipation der Beschäftigten, (e) die Rolle des "Industrial Engineering", Werkstattmanagement - Profitabilität des Unternehmen versus Mitarbeiterbelange, (f) Verankerung der ergonomischen Arbeitsgestaltung in Tarifverträgen, Gesetzesnormen und Richtlinien.


Herbstkonferenz 2008Herbstkonferenz 2008

Die Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) wurde vom Fachgebiet Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt.

Ausgangspunkt der Herbstkonferenz war, dass die Umsetzung gesicherter arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse in KMU oftmals auf besondere Schwierigkeiten stößt. Zum einen unterliegen diese Unternehmen wirtschaftlichen Zwängen mit begrenzten Ressourcen und andererseits mangelt es vielfach an arbeitsgestalterischem Fachpersonal. Die Verantwortung für die Ergonomie-Umsetzung kommt dann dem technischen oder betriebswirtschaftlichen Fachpersonal zu. Unter diesem Gesichtspunkt konnten in der Herbstkonferenz Beispiele für "best-practice" Lösungen ergonomischer Gestaltungsarbeit in Form pragmatischer Lösungsansätze und praktikabler Lösungsstrategien vorgestellt werden. Entsprechend der ganzheitlichen Betrachtung arbeitsgestalterischer Aufgaben in KMU wurden Schwerpunkte der Arbeits- und Prozessorganisation sowie der Arbeitsplatzgestaltung und Prävention zum Inhalt der Konferenz.

Die Herbstkonferenz der GfA fand unter dem Dach des 53. Internationalen Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK) statt. Damit bot die Konferenz die Möglichkeit zum interdisziplinären Gedankenaustausch mit den Besuchern parallel stattfindender Tagungen wie z.B. der "Licht 2008" - die Tagung der europäischen lichttechnischen Gesellschaft.


Herbstkonferenz 2007Herbstkonferenz 2007

Die Herbstkonferenz der GfA 2007 wurde von Herrn Professor Ekkehart Frieling vom 13. - 14. September in Kassel ausgerichtet. Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Die Kunst des Alterns" mit den drei inhaltlichen Schwerpunktsetzungen arbeitspsychologische und arbeitsmedizinische Grundlagen, arbeitswissenschaftliche Methoden und Gestaltung sowie ökonomische und gesellschaftliche Bewertung. Im Rahmen der Herbstkonferenz konnten weiterhin die Werk B. Braun in Melsungen und VW-Kassel (Produktion, Ersatzteillager) besichtigt werden.


Herbstkonferenz 2006Herbstkonferenz 2006

Die Herbstkonferenz 2006 (28. - 29. September) der GfA wurde von der DaimlerChrysler AG ausgerichtet und hatte als Leitthema "Menschzentrierte Fahrzeugentwicklung und -produktion", wobei der Focus insbesondere auf den Aspekten Aktive / Passive Fahrzeug-Sicherheit, Bedien- und Anzeigekonzepte sowie Arbeitsplatzgestaltung lag. Veranstaltungsort war das Mercedes Event Center (MEC) in Stuttgart-Sindelfingen sein. Zusätzlich wurden Besichtigungen und Demonstrationen zum Thema angeboten (z.B. Werk Sindelfingen, Motorenfertigung Untertürkheim, Schmiede Untertürkheim, neues Mercedes-Benz Museum, Fahrdemonstrationen, Virtual Reality Labor).


Herbstkonferenz 2005Herbstkonferenz 2005

Die Herbstkonferenz 2005 fand unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM), des Forschungs-Qualifizierungs-Modells Dresden (FQMD) sowie des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeit und Gesund (BGAG) in Verbindung mit den AWI-Tagen vom 22. bis 23.09. in Dresden statt. Dem Leitthema "Leistung und Gesundheit" wurde über zielführende Impulsreferate zu den Aspekten "Arbeit und Zeit - Zeit der Arbeit", "Bewertung von Arbeitsleistung im Wandel" und "Selbstgestaltung oder Selbstausbeutung" jeweils aus wissenschaftlicher sowie praxisbezogener Perspektive nachgegangen, wobei in anschließenden Diskussionen mit den Teilnehmern die verschiedenen Gesichtspunkte weiter vertieft werden konnten.

Darüber hinaus konkretisierte sich die Zusammenarbeit zwischen der GfA und DGAUM mit einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände beider Gesellschaften.

Konferenzband (GfA Press)


Herbstkonferenz 2004Herbstkonferenz 2004 und Workshop "Arbeitswissenschaftliche Forschung"

Am 06.10.2004 - also unmittelbar vor der Herbstkonferenz der GfA - fand auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein der GfA Workshop "Arbeitswissenschaftliche Forschung" statt, an dem Herr W.-M. Catenhusen - Staatssekretär im BMBF - teilnahm. In diesem Workshop wurde - im Rahmen einer Diskussion zwischen der GfA, DGAUM (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin), Vertretern der Industrie und Gewerkschaften sowie dem BMBF folgenden Fragen nachgegangen:

Worin bestehen die Kompetenzen der Arbeitswissenschaft und Arbeitsmedizin in den Bereichen

  • Politikberatung
  • Betriebliche, wirtschaftliche Entwicklung
  • Entwicklung der Gesellschaft
  • Welche Bereiche sind weiter zu entwickeln.

Weiterhin wurden die Perspektiven arbeitswissenschaftlicher Forschung für eine Modernisierung der Wirtschaft und Reform der sozialen Sicherungssysteme deutlich gemacht.


Herbstkonferenz 2004Die Herbstkonferenz 2004, die vom 6./7. bis 8. Oktober auf dem Gelände des Weltkulturerbes "Zeche Zollverein" in Essen stattfand, stand unter dem Thema
"Ergonomie und Design".

Organisiert wurde die Herbstkonferenz vom Institut für Ergonomie- und Designforschung (IED) der Universität Duisburg-Essen mit Unterstützung der Zollverein School of Management and Design. Die Konferenz hatte folgende inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ergonomie in der Designpraxis
  • Ergonomie in der Designlehre
  • Usability in Forschung und Anwendung
  • Zukunftsfelder von Ergonomie und Design

Im Rahmen der Konferenz erfolgte der Austausch unterschiedlicher Disziplinen, die am Prozess der Produktgestaltung beteiligt sind. Fachleute aus Ergonomie und Design konnten über ihre Erfahrungen im Rahmen verschiedener Workshops berichten.


Herbstkonferenz 2003"Kooperation und Arbeit in vernetzten Welten"

Die GfA-Herbstkonferenz 2003 fand in Aachen vom 29.09.-30.09.2003 statt.

Organisator war Herr Professor Holger Luczak vom Institut für Arbeitswissenschaft mit seinem Team. Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Kooperation und Arbeit in vernetzten Welten".

Themenschwerpunkte waren:
  • Verteiltes Arbeiten
  • Personal und Organisation im Zeichen von Flexibilisierung
  • Lernen in vernetzten Welten
  • Gesellschaftliche Entwicklungen
  • Weitere Themen
Rund 110 Teilnehmer nahmen an der Herbstkonferenz teil. Der Konferenzband ist zu erhalten beim Ergonomia-Verlag (www.ergonomia.de).

Herbstkonferenz 2002"Ergonomie, moderne Bürokonzepte und Prävention"

Die Herbstkonferenz des Jahres 2002 fand in Ilmenau an der Technischen Universität vom 26.09.2002 bis 27.09.2002 statt. Das Thema lautete "Ergonomie, moderne Bürokonzepte und Prävention".

Über 100 Teilnehmer kamen zu dieser sehr gelungenen Veranstaltung, die von Herrn Professor Kurtz und seinem Team bestens organisiert war.

Themenschwerpunkte waren:

  • Zukünftige Arbeit - Moderne Bürokonzepte
  • Entwürfe für neue Arbeitswelten
  • Prävention zur Wirbelsäulenbelastung
  • Bewertung und Messung von Beleuchtungsparametern

Zu dieser Veranstaltung liegt ein Tagungsband vor.

Konferenzband (GfA Press)