Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. arbeiten künftig in der Qualitätssicherung ihres Forschungstransfers zusammen
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. arbeiten künftig in der Qualitätssicherung ihres Forschungstransfers zusammen. Die BAuA bereitet ihre Forschungsarbeit regelmäßig in der Publikationsreihe "Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse" (AWE) für die Praxis auf. Von der GfA begutachtete Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse werden künftig auch als "Arbeitswissenschaftliche Leitlinie" veröffentlicht. Die Leitlinien sind praxisorientierte, arbeitswissenschaftlich begründete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Arbeit.
Zu den Arbeitswissenschaftlichen Leitlinien
Herbstkonferenz
2010
Die Herbstkonferenz der GfA findet vom 23.09. - 24.09. 2010
bei der Volkswagen AG in Wolfsburg statt. Die Veranstaltung steht in diesem
Jahr unter dem Leitthema "Mensch- und prozessorientierte Arbeitsgestaltung
im Fahrzeugbau". Eine der größten Herausforderungen der
Automobilindustrie stellt die Vereinbarkeit einer hohen Modellvielfalt
mit ehrgeizigen Kosten- und Produktivitätszielen dar. Dadurch ergeben
sich ständig verändernde Anforderungen an die Arbeits- und Produktionsprozesse,
die auch mit wechselnder körperlicher Belastung für die Beschäftigten
verbunden sind. Im Rahmen der Herbstkonferenz sollen daher die arbeitswissenschaftlichen
Möglichkeiten der Gestaltung solcher Arbeitsplätze untersucht
werden. Dabei interessieren insbesondere die durchgängige ergonomische
Arbeitsgestaltung über den gesamten Prozess im Fahrzeugbau hinweg,
Methoden und Systeme zur Unterstützung der arbeitswissenschaftlichen
Bewertung und Optimierung von Arbeitsplätzen und Möglichkeiten
der individuellen Analyse und Anpassung der Arbeitsplätze an die
Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter.
Ankündigung
Herbstkonferenz 2010
Anmeldung zur Herbstkonferenz 2010
Frühjahrskongress
2011
Vom 23. bis zum 25. März 2011 richtet die Professur Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Chemnitz den 57. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft aus, der unter dem Motto "Mensch, Technik, Organisation - Vernetzung im Produktentstehungs- und -herstellungsprozess" steht. Die Arbeitswissenschaft ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet mit einer großen Schnittmenge zu anderen Fachdisziplinen. Sie greift dabei aktuelle Megatrends auf und entwickelt in der Produkt- und Prozessgestaltung innovative und ergonomische Lösungen. Doch erst durch die Vernetzung der verschiedenen Disziplinen entsteht ein Gesamtbild. Der Kongress richtet sich an Vertreter von Forschungsinstituten, Universitäten, Fachhochschulen und anderen Forschungseinrichtungen sowie vor allem auch Vertreter der Industrie an. Die Arbeitswissenschaft und ihre verwandten Disziplinen finden sich in vielen unterschiedlichen Berufsbildern wieder. Daher sind all diejenigen die sich für das Themenfeld "Mensch, Technik, Organisation" interessieren eingeladen, sich mit einem Beitrag oder als Gast an dem Kongress zu beteiligen.
Call
for Papers
Einreichung eines Beitrags
A
+ A 2009
Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat sich 2009 am "31.
Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - Innovationen
für sichere und gesunde Unternehmen" beteiligt. So wurde von
der GfA die Veranstaltung "Physische Belastung und Gesundheit - ergonomische
Gestaltung" organisiert und moderiert. Daneben war die GfA an einer
Podiumsdiskussion beteiligt, in deren Rahmen die Präsidenten der
Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM),
des Verbands deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI), des Verbands deutscher
Betriebs- und Werksärzte (VDBW) sowie der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft
(GfA) ihre Perspektiven und Strategien einer Kooperation von Sicherheit,
Gesundheit und Ergonomie diskutierten.
Stellungnahme des Präsidenten
der GfA
Physische
Belastung und Gesundheit
Bilder von der A+A 2005
50 Jahre Gesellschaft für Arbeitswissenschaft
Die GfA - 1953 zunächst als Gesellschaft
für arbeitswissenschaftliche Forschung gegründet - hat heute mehr als
600 Mitglieder, die aus allen Teilbereichen der arbeitswissenschaftlichen
Lehre, Forschung sowie Praxis kommen und die das Interesse an der menschengerechten
Gestaltung der Arbeit und deren Bedingungen verbindet.

GfA-Press Publikationen
Die GfA gibt Dokumentationen über ihre Kongresse heraus. Sie enthielten in den früheren Jahren Kurzfassungen der Beiträge zum Frühjahrskongress und Mitteilungen über Publikationen der GfA-Mitglieder. Seit 1996 werden die Frühjahrskongresse mit mehrseitigen Fassungen aller Beiträge dokumentiert. Die Dokumentationen sind bei der Geschäftsstelle erhältlich.
zu den Publikationen
Kongresse
der GfA
Mit ihren Kongressen möchte die GfA die wissenschaftlichen und fachlichen
Belange der Arbeitswissenschaft fördern, aber auch den Transfer zwischen
Wissenschaft und Praxis sowie allen interessierten gesellschaftlichen
Gruppen anregen und pflegen.
zu
den Kongressen