Frühjahrskongress
2010
Der 56. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft
findet vom 24.03. bis 26.03.2010 in Darmstadt statt und wird vom Institut
für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt unter dem Motto „Neue
Arbeits- und Lebenswelten gestalten“ ausgerichtet.
Es ist dringend geboten, sich mit der Frage nach der Zukunft von Arbeits- und Lebenswelten zu beschäftigen. Dies verdeutlichen uns die beinahe täglichen Mitteilungen über die großen Herausforderungen, vor denen wir als Menschen stehen. Oft sind diese Herausforderungen mit Begriffen wie Krise, demografischer Wandel oder technische Komplexität belegt und wenig ermutigend. Allerdings leben wir auch in einem Zeitalter der vielfältigen Möglichkeiten. Dies gilt für die Erleichterung menschlicher Lebens- und Arbeitsbedingungen durch technische Unterstützung, aber auch für die Vielfalt menschlicher Kooperations- und Kommunikationsbeziehungen, die heutzutage möglich sind und praktiziert werden.
Mit unserem Kongress möchten wir einen Beitrag zur Beantwortung der Frage liefern, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen. Die arbeitswissenschaftliche Forschung und Anwendung stellt dazu vielfältige Erkenntnisse der menschengerechten Gestaltung zur Verfügung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt werden. Die Schwerpunktthemen Gesundheit, Individualität und Nachhaltigkeit nehmen einen direkten Bezug auf aktuelle Diskussionen in Gesellschaft und Wissenschaft und durch die Präsentation innovativer Gestaltungskonzepte für zukünftige Arbeits- und Lebenswelten soll eine menschengerechte Zukunft vorstellbar und erlebbar werden.
Zu diesem Frühjahrskongress möchten wir Fachkolleginnen und
Fachkollegen aus verwandten Disziplinen, aber auch Experten auf den Gebieten
der nutzerorientierten Produktentwicklung oder der Usability Forschung
ausdrücklich zur Teilnahme einladen.
Programm
des Frühjahrskongresses 2010 und weitere Kongressinformationen
Anmeldung zum Frühjahrskongress
2010
Registration form
A
+ A 2005
Die GfA hat sich auf der A + A 2005 „Sicherheit und Gesundheit
bei der Arbeit“ in Düsseldorf vom 24.10. - 27.10. wieder
mit einem eigenen Messestand beteiligt. Geboten wurde ein täglich
wechselndes Programm. So bestand die Möglichkeit, sich über
Untersuchungen zu einem tragbaren erweiterten Realitäts-System
zur Beobachtung von Schweißprozessen zu informieren (Institut
für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen). Weiterhin präsentierte
der ergonomia-Verlag aktuelle arbeitswissenschaftliche Buch- und
Zeitschriftenveröffentlichungen. Daneben erfolgte die Vorstellung
eines rechnergestützten Systems zur ergonomischen Arbeitszeitgestaltung
(Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Carl von Ossietzky
Universität Oldenburg). Über die Ergebnisse thermophysiologischer
Untersuchungen zum Tragen von Schutzkleidung – wie sie zum
Beispiel die Feuerwehr oder Polizei einsetzt - berichtete das Institut
für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund. Die
GfA dankt den Mitarbeitern der Landesanstalt für Arbeitsschutz
NRW für ihre Unterstützung sowie allen Beteiligten für
ihre Kooperation, ohne die ein derartiges Programm nicht möglich
gewesen wäre.
Bilder
von der A+A 2005
50 Jahre Gesellschaft für Arbeitswissenschaft
Die GfA - 1953 zunächst als Gesellschaft
für arbeitswissenschaftliche Forschung gegründet - hat heute mehr als
600 Mitglieder, die aus allen Teilbereichen der arbeitswissenschaftlichen
Lehre, Forschung sowie Praxis kommen und die das Interesse an der menschengerechten
Gestaltung der Arbeit und deren Bedingungen verbindet.

GfA-Press Publikationen
Die GfA gibt Dokumentationen über ihre Kongresse heraus. Sie enthielten in den früheren Jahren Kurzfassungen der Beiträge zum Frühjahrskongress und Mitteilungen über Publikationen der GfA-Mitglieder. Seit 1996 werden die Frühjahrskongresse mit mehrseitigen Fassungen aller Beiträge dokumentiert. Die Dokumentationen sind bei der Geschäftsstelle erhältlich.
zu den Publikationen
Kongresse
der GfA
Mit ihren Kongressen möchte die GfA die wissenschaftlichen und fachlichen
Belange der Arbeitswissenschaft fördern, aber auch den Transfer zwischen
Wissenschaft und Praxis sowie allen interessierten gesellschaftlichen
Gruppen anregen und pflegen.
zu
den Kongressen